Roland Beyer

Ihr erfahrener Kandidat zur Bürgermeisterwahl am 15. April 2018

Saalfeld muss international bekannter werden!

Kinder & Jugend

Wirtschaft und Verkehr

Wir dürfen nicht weiter zulassen, dass unsere junge Generation wenig bzw. keine Perspekti­ven sieht. Ich will alle Bürger erwecken, welche sich berufen fühlen, auch über missionarische Denkansätze hinaus zu wollen, um unser Saal­feld mit Herz und Seele im Generationsdenken wieder wachsen zu lassen. Dazu braucht es Verständnis füreinander, Respekt voreinander und verantwortungsvol­les Denken, Sprechen und Handeln. Packen wir es gemeinsam an, es lohnt sich! Mit Ihrer Stimme stehe ich dienend für uns bereit.

Hochverehrte Saalfelderinnen, Saalfelder und liebe Bürgerinnen und Bürger in Saalfelds weiteren Ortsteilen,

zu den Bürgermeisterwahlen am 15.April 2018 kandidiere ich und stelle mich für Sie zur Wahl. Es stellt sich für manchen die Frage, warum macht er das? Zunächst möchte ich bemerken, dass ich seit März 1989 in der Kommunalpolitik erst als stellv. Bürgermeister, ab 1990 als Bürgermeister und ab 1997 als Ortsteilbürgermeister in meinem geliebten Reschwitz mit Herzblut, insbesondere bis zur Gemeindegebietsreform 1996 gern gedient habe. Das Amt ist kein Job, sondern eine verantwortliche Berufung, in deren Geiste ich denke und fühle. Im Geist vor dem Respekt der Leistungen vorangegangener Generationen, einer traditionellen Wertekultur mit dem bindenden Geiste für unsere Folgegenerationen, die Heimat als ihre Heimat zu fühlen und sie gern gestalten wollen, um die unersetzliche Bodenständigkeit weiterzugeben. Dieses regelt sich nicht nur mit einem Job egal wo, vielmehr haben wir durch unsere Vorfahren eine überlieferte Tradition. Wer keine Geschichte kennt, weiß zum Schluss nicht, wer er ist. Daraus entwickelt sich ein nicht gewolltes Auseinanderleben, man fühlt sich nicht mehr mitgenommen, so dass Respekt und Achtung voreinander zu einen Fremdwort werden können.

Nach 28 Jahren Überwindung der Trennung Deutschlands haben wir eine Entwicklung hinter uns, die Gutes gebracht hat. Leider schlummern noch einige wertvolle Pfründe, welche in die Waagschale der Diskussion müssen, um angepackt werden zu können. Unsere Industriebetriebe haben die Zahl der Arbeitsplätze von 1989 nicht wieder erreichen können. Das Handwerk, die Gastronomie usw. haben mit Nachwuchs so ihre Sorgen. In sozialen Bereichen von der Kinderkrippe bis zur Altenpflege ist viel gewachsen. In Bezug auf Arbeitskräfte stehen doch erhebliche Probleme im Raum. Eine Stadt, welche meint, mit Eingemeindungen löst sie ihre Probleme, sehe ich als zu kurz gedacht an. Natürlich sind wir eine Region. Wir dürfen nicht vergessen, dass nicht die Stadt die Dörfer ernährt, vielmehr liegt es in der Natur der Sache, dass Dörfer die Stadt ernähren, auch wenn es derzeit auf Grund einer nicht kalkulierbaren Entwicklung so wahr genommen wird. Das Dorf allein zum Ersatzrandsiedlungsgebiet zu degradieren, wird eine Fehlentwicklung sein.

Um eine zukunftsfähige Stadt Saalfeld zu entfalten, ist Bewährtes weiter zu entwickeln.

Geschichtliche Entwicklung:

Was ist Saalfeld, wo kommen wir her? Saalfeld hat seine Ersterwähnung aus dem Jahre 899 und geht geschichtlich mind. noch 400 Jahre zurück. Kaiser und Könige haben in Saalfeld Geschichte geschrieben, welche auf dem Hohen Schwarm europäische Verhandlungen führten. Diese sind in Vergessenheit geraten. Saalfeld war bis 1735 eine Residenzstadt und  Herzog Johann Ernst von Sachsen Saalfeld ist der Stammvater des fast gesamten europäischen Hochadels. Dies sind doch zinslose geschichtliche Hypotheken, welche es als Alleinstellungsmerkmale für einen erweiterten kulturhistorischen Tourismus anzupacken gilt.

Zukunft gestalten geht nur Gemeinsam und nicht Gegeneinander:

Vorweg gilt es, dass Zukunft gestalten vom geschichtlichen Stand aus zu sehen, unumgänglich ist. Denn Saalfeld stand in seiner Geschichte schon weitaus besser da, als heute. Natürlich muss man es immer in der Zeit sehen und nicht vergleichen. Im Jahre 1904 wurden im Thüringer Reiseführer 11Gasthöfe, 15 Restaurationen, davon 8 mit Hotelbetten, benannt. Die Einwohnerzahl betrug 12 500. Diese Vergleiche zeigen mir, dass der Bekanntheitsgrad, geschichtlich bedingt, teilweise verloren ging. Um an gewisse Glanzzeiten wieder anzuknüpfen, bedarf es u.a. auch missionarischen Willens. Dies kann, uns nur unter Einbindung unserer Kinder- und Jugendlichen gelingen. Wir brauchen eine Vision nicht nur für Saalfeld. Vielmehr sind die im Zusammenhang liegende regionale Geschichte, welche insbesondere traditions- und geschichtliche Alleinstellungsmerkmale hat, zu definieren. Dazu haben wir sehr viele Gebäude als Zeitzeugen und historische Persönlichkeiten, welche als Juwel zu betrachten sind.